Alles ganz „social“ – zur Orientierung im totalen Überangebot an verfügbarer Musik setzt Spotify wieder auf den menschlichen Faktor.
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Mehr, größer, exklusiver und am Besten auch noch ein bisschen exotisch: Es ist gerade heiße Vorverkaufszeit für die Festival-Saison 2013.
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Musik braucht keine GEMA? Mag sein. Vor allem aber braucht sie keine wohlmeinenden Piraten.
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Spotify als Plattenfirma? Nein, danke. Dann lieber zurück zum echten Independent-Label. Zum Beispiel mit Gregor Samsa.
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Die „MTV Europe Music Awards“ demonstrieren nur noch, dass die Kategorie „Europa“ popkulturell irrelevant ist. So wie MTV selbst.
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Running Gag „Verfassungsschutz“: Politpunk ist offensichtlich doch nicht tot. Und vielleicht wird er sogar wirklich mehr gebraucht denn je.
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Bitte lieber jetzt schon Strickkurse: Ein Plädoyer gegen das Prinzip Lena Meyer-Landrut und die Hannoverisierung der deutschen Poplandschaft.
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Berichtet vom Ende der Popmusikgeschichte und der ästhetischen Kapitulation der Innovation vor der Effizienz des Hörens und Suchens: Simon Reynolds „Retromania“.
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Irgendwo zwischen „Herbstfest der Klassik“ und „Switch“: Der „Echo Klassik“ möchte mit allen verfügbaren Mitteln Pop sein. Aber wer mag schon Häppchen-Kultur? Oder gar David Garrett?
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Christoph Gurk ist seit 2008, mit dem Antritt von Intendant Sebastian Hartmann, Musikkurator des Leipziger Centraltheaters. Der vormalige Chefredakteur des Musikmagazins Spex war Freier Musikkurator der Berliner Volksbühne und ist heute parallel in Leipzig und am Berliner Theater HAU tätig. Jetzt hat auch seine letzte Spielzeit am Centraltheater begonnen.
Interview mit Christoph Gurk.
In der Leipziger Volkszeitung.
Anstand war gestern. Die neuen Businessmodelle für Musiker reichen vielleicht sogar zum Überleben. Man muss nur sich selbst verkaufen können – und am Besten auch noch seine Fans.
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Die Schönheit aus Strom: Zupackend und träumerisch, kokett intellektuell, kühl electroid mit weichen Faktoren: „Die Fälschung der Welt“ ist das exzellente neue Album von Brockdorff Klang Labor.
Rezension zum Album von Brockdorff Klang Labor.
In der Leipziger Volkszeitung.
Immer schön in den roten Pegelbereich: Boys Noize bietet perfekt inszenierten, physisch gewalttätigen Maximum-Sound für die Massen auf den ganz großen Floors dieser Welt.
Rezension zum Album von Boys Noize.
Auf motor.de.
Im Oktober 1977 veröffentlichten die Sex Pistols ihr erstes und einziges Album. „Never Mind The Bollocks“ gilt ungebrochen als das Punk-Schlüsselwerk, seine Geschichte ist das Lehrstück über ein dreistes Geschäftsmodell mit der Provokation.
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Das Reeperbahn Festival 2012 schafft den Spagat: zwischen digital und analog, zwischen Parodie und Kunst, zwischen gestern und morgen, zwischen Überfülle und Erfüllung.
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„Viel hilft viel“ war schon immer die Devise des Hypes. Aber jetzt muss man Dubstep wohl oder übel für tot erklären. Denn es bleibt bloß noch verbrannte Erde.
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Krawumm, Kneipen-Ragtime und ein beschwingt-fröhlicher Blick in den Abgrund vor dem großen Ende, das allerdings noch lange nicht erreicht scheint: Bob Dylans „Tempest“.
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Irgendwann am späten Abend trifft man sich garantiert vor einem der Clubs auf der Reeperbahn, in dem gerade eine der vielen, vielen Bands des Reeperbahn Festivals spielt. Man hat dann ein Getränk in der Hand und ist garantiert in irgendein Gespräch verwickelt, obwohl man eigentlich gerade die Band sehen wollte.
Redaktion und Text zur Beilage des Der Freitag zum Reeperbahn Festival 2012.
Wettbewerb? Produktvielfalt? Das Ende der künstlichen Verknappung? Auf jeden Fall Kapitalismus ohne jede Transparenz: Spotify und die Telekom.
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Ohne Häme leidet der Unterhaltungswert: „X Factor“ setzt auf Star-Jury und Kandidaten ohne Fremdschäm-Appeal. Das reicht nicht für Quote. Für gute Musik sowieso nicht.
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