We’re gonna have a party – vor zwanzig Jahren definierte „Screamadelica“ die Popmusik nicht nur für die Neunziger.
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We’re gonna have a party – vor zwanzig Jahren definierte „Screamadelica“ die Popmusik nicht nur für die Neunziger.
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Überholen ohne einzuholen: Erstaunlich überzeugendes Comeback mit klassischen Qualitäten und der genau richtigen Straffung für die Jetztzeit.
Rezension zum Album von The Human League.
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Neverending Häme im Niemandsland des Popmusik-Geschmacks.
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Achtziger-Keyboards, Offbeat-Experimente, Meinungsvielfalt? Sind das die neuen Strokes?
Rezension zum Album von The Strokes.
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Schlicht gute Musik mit den immer noch weithin unterschätzten Althelden des Indie-College-Rock.
Rezension zum Album von Buffalo Tom.
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Pop- und Stil-Ikone Beth Ditto inszeniert sich mit ihrer Solo EP endgültig als die einzig wahre Madonna-Erbin.
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Es ist ein gutes Album, tatsächlich ihr Bestes seit langem – aber so richtig wichtig ist es nicht.
Rezension zum Album von R.E.M..
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Drastisch elektrifizierter Folk mit dem Potenzial zur ganz großen Geste und grandiosen Songs voll düsterer Verheißung.
Rezension zum Album von Wye Oak.
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Noch lange nicht in der Auslaufrille: Das Monster-Kompendium „Grand Zappa“ nähert sich dem genialischen Werk des Ausnahmekünstlers strikt methodisch und absolut unkonventionell.
Rezension zu “Frank Wonneberg: Grand Zappa”; erschienen in Kreuzer Buchmesse-Beilage 03/2011
Wir leben endgültig in einer Welt der Nerds, hört man derzeit allerorten, die Larry Pages und Mark Zuckerbergs hätten jetzt das Ruder übernommen. Das ist natürlich Unsinn, weil die Macht bekanntermaßen immer noch bei jenen liegt, die das Kapital beherrschen. Bei jenen also, die inzwischen nicht nur Schwer- und Informationsindustrie beherrschen, sondern auch die Musikindustrie, die irgendwann in den Neunzigern plötzlich enorme Rendite versprach, weil die Compact Disc enorm billig war, dem Verbraucher aber locker zu überhöhten Preisen angedreht werden konnte und ihn obendrein auch noch dazu verleitete, alte Alben noch einmal zu kaufen. Heute ist die Rendite im Keller, die CD ein Auslaufmodell, die gute alte Vinylplatte dagegen wieder en vogue – und Nerds bestimmen immer noch nicht die Geschicke der Musikhistorie. Aber sie erklären sie vielleicht besser als andere. „Wahnsinn mit Methode“ weiterlesen
Politik, „Fans“ und „Popstar“ – da wächst zusammen, was nicht zusammengehört.
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Eigenvertrieb und Angebote für jede Brieftasche: Radiohead agieren wieder mal vorn am Independent-Zeitgeist.
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Durchwachsener Abschied mit Rückkehr zu den Wurzeln und einigen guten Momenten.
Rezension zum Album von The Streets.
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Großes Brimborium wie immer, die unvermeidliche Lady-Gaga-Show und einige interessante Überraschungen: die diesjährigen Grammy Awards.
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Von der „Rhythmusgruppe“ zur zentralen Soundphilosophie: Beste Zeiten für Basslines.
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Tod und Verzweiflung, gebrochener Patriotismus, Leid und Leidenschaft – PJ Harveys Meisterwerk zeichnet ein ganz eigenes Panorama von England im immerwährenden Krieg.
Rezension zum Album von PJ Harvey.
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Zorn der Jugend, Triumph der Alten: Kristof Schreuf, 1000 Robota, F.S.K. und Die Goldenen Zitronen im Centraltheater.
Review zum Buback-Labelabend; erschienen in der Leipziger Volkszeitung, 7.2.2011
„Wer möchte denn mit seinen Eltern dasitzen und sich das Gleiche angucken? Das ist doch scheiße!“ Anton Spielmann ist Gitarrist, Sänger und Vorsprecher der sehr jungen und sehr angesagten Hamburger Band 1000 Robota. Er und seine zwei Mitstreiter sind ungefähr halb so alt wie fast – und in maßgeschneiderten Herr-von-Eden-Anzügen mindestens doppelt so gut angezogen wie ausnahmslos – alle Leute, die vor ihnen sitzen. Im Centraltheater sind sie die zweite Band des Buback-Labelabends, der aktuellen Leistungsschau der großen Hamburger Independent-Plattenfirmen-Institution.
„Die Hamburger Krankheit“ weiterlesen
Thorsten Seif über Buback vor dem Label-Abend mit Kristof Schreuf, F.S.K., 1000 Robota und den Goldenen Zitronen im Centraltheater.
Interview zum Buback-Labelabend; erschienen in der Leipziger Volkszeitung, 4.2.2011
Seit der Gründung vor 23 Jahren zählt Buback zu den renommiertesten Independent Labels des Landes. Die Hamburger haben Absolute Beginner entdeckt, sind heute unter anderem Heimat von Deichkind, Jan Delay oder Tocotronic. Der „Buback Labelabend“ im Centraltheater präsentiert vier bemerkenswerte Bands zwischen System-Rebellion, Pop-Philosophie und Indie-Radau. Im Interview erzählt Geschäftsführer Thorsten Seif über den gemeinsamen Nenner von Jung und Alt, den Erfolg im Musikbusiness und das Tour-Konzept.
„Die Energie, die Wut, die Melancholie“ weiterlesen
Album des Jahres? Vielleicht. Eine musikalische Sensation? Mag sein. Wundervolle Popmusik? Ganz sicher!
Rezension zum Debütalbum von James Blake.
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Deutlich älter und nicht mehr ganz so gelenkig, aber mit Würde und (immer noch) im Geschäft: die Wegbereiter-Generationen lassen gerade wieder von sich hören.
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Sound glattgebügelt, Etat zusammengestrichen: MDR Sputnik wurde mit einer Programmkorrektur wieder auf MDR-Maß gestutzt.
Erschienen in Kreuzer 02/2011
»Sympathisch, authentisch und etwas schräg« sollen sie sein, die beiden Moderatorenduos, die seit Januar »Die Sputniker am Morgen« sind. MDR Sputnik hat jetzt auch eine richtige Morgenshow. Es gibt Hitmusik, den Wetterbericht, ein bisschen News, einen Komiker und ganz viel gute Laune. Schräg ist das natürlich nicht, eher ein bisschen unbeholfen, was man allerdings auch wieder sympathisch finden kann. Ein ganz normales Frühstücksradio halt. Für Sachsen-Anhalt.
„Das Ende vom Sputnik-Schock“ weiterlesen